Mit Cooper fing es an - mein erster Großpudel.

Vor ihm hatte ich meine geliebte Trixi, ein Schäfer-Hirtenhund-Mix und mein "Bienchen", ein Yorkie-Pinscher-Mix; die mit 6 Jahren aus dem Tierheim zu mir kam.

Meine Entscheidung für den Großpudel ist nicht so leicht zu erklären, eigentlich war es eine Liebe auf den ersten Blick:

ich sah auf der Straße einen schwarzen Großpudel, elegant, mit aufmerksam gehobenem Kopf tänzelte er neben seinem Herrchen her. Ich saß im Auto und ich konnte mich nicht satt sehen an diesem Anblick! Das war das erste Mal, dass ich diese Rasse in natura sah. Nieeeee hätte ich gedacht dass mich so ein Hund überhaupt begeistern kann, ich war mit meinen Hunden auf dem Hundeplatz, BH, THS, Agility, meine Hunde hatten so gar nichts mit einem Pudel gemeinsam, aber der Funke war übergesprungen, ich konnte mich nicht dagegen wehren.

Es sollte noch viele Jahre dauern bis ich mir meinen heimlichen Traum vom eigenen Pudel erfüllte, entgegen aller Versuche meiner Umwelt, mir diesen Hund madig zu machen - ein Pudel, ein frisierter "Affe", der nur dazu geboren wird um seine Frisur spazieren zu tragen, eine Peinlichkeit!

Haha, von wegen!

Viele erkennen eben nicht  "des Pudel`s Kern", aber mir war es ehrlich gesagt schon immer "wurscht", was man über mich und meine Hunde denkt. Außerdem kommt es wie bei so vielen Sachen darauf an "was man daraus macht "

Kennen Sie schon den? Nein, kein schwarzer Goldendoodle - Cooper im Bärenlook:

 

Der Großpudel ist bis heute eine Rasse, die von Massenvermehrung mit all seinen schlimmen Auswirkungen auf die heutige Hundezucht verschont geblieben ist. Der Genpool ist bedingt durch die Zucht seit mehreren Jahrhunderten so groß, dass Inzucht kein Thema sein muss.